Michael Anklin, Janiv Oron, Thomas Giger, Marie Delprat, Luz González & Greta Magnani
Die rotierende Schallplatte, deren Nadel unweigerlich ins Zentrum stürzt, ist musikalischer Ausgangspunkt und Sinnbild zugleich – für eine sich aufheizende, im Chaos versinkende Welt. Inspiriert von Charles Ferdinand Ramuz folgt der Abend dem Narrativ seines gleichnamigen Romans aus dem Jahr 1922.
«Sturz in die Sonne» verwandelt dessen Untergangsvision in Klang und Resonanz – und fragt, was auf dem Spiel steht, wenn der Ramuzsche Sommer von 1921 tatsächlich wird.
Basierend auf Aufträgen an neun Musiker:innen entsteht ein vielstimmiges Werk, live gespielt auf acht Plattenspielern von vier Performer:innen. Der fragmentierte Text, gesprochen von Cathrin Störmer, zieht sich wie ein pulsierender Faden durch die Musik.



